Nahbei
Datenschutz
Stand: 17. Oktober 2026
Kurz gefasst
Nahbei ist eine iPhone-App für einen privaten Freundeskreis: Sie sagt dir Bescheid, wenn ein bestätigter Freund zufällig in deiner Gegend ist oder eure Reisen sich kreuzen. Es gibt kein Konto bei uns und keine Karte, auf der jemand verfolgt wird. Dein Standort wird auf deinem iPhone auf eine Zelle gerundet — etwa 5 km gross, mit dem ungefähren Standort, den Nahbei standardmässig nutzt, etwa 20 bis 30 km — und nur für Freunde verschlüsselt, die du selbst bestätigt hast; er läuft über keinen Server von uns. Als Briefkasten dient Apples iCloud (CloudKit): Dort liegen die Inhalte nur verschlüsselt, weder wir noch Apple können sie lesen. Es gibt zwei freiwillige Ausnahmen, beide unten beschrieben: Beim Einsprechen von Reisen geht erst, wenn du „Einverstanden, senden“ tippst, dieser eine Text über einen Server von uns an Anthropic (Claude). Und nur wenn du beim Kalender „Flugnummern online nachschlagen“ einschaltest, gehen für Termine, die nur eine Flugnummer nennen, die Flugnummer und das Datum über unseren Server an einen Flugplan-Dienst. Daneben gehen an unseren Server nur dein Feedback, wenn du es sendest, die Abfrage der Antworten darauf, eine Meldung, wenn du jemanden meldest oder blockierst, anonyme Fehlerberichte, die Frage nach der aktuellen Version und der Abruf der Sperrliste. Es gibt keine Werbung, kein Tracking und keine Analyse-SDKs.
Was die App verarbeitet
- Standort: Nahbei bittet um die Standortfreigabe „Immer“, weil die Erkennung im Hintergrund die Kernfunktion ist. Die App nutzt dafür Apples stromsparende Verfahren (bedeutende Ortswechsel und erkannte Aufenthalte) und beim Öffnen eine einzelne Ortsbestimmung, kein Dauer-GPS, und arbeitet standardmässig mit dem ungefähren Standort. Jede Position wird auf dem Gerät auf eine Zelle gerundet: mit „Genauer Standort“ etwa 5 km, mit dem ungefähren Standort oder bei ungenauer Ortung etwa 20 bis 30 km. Geteilt wird nur diese Zelle, nie die Position. Für den Wohnort-Vorschlag (unten) merkt sich die App erkannte Aufenthalte — Ankunft, Abfahrt und Ort auf etwa 150 m gerundet — bis zu 100 Tage, nur auf diesem iPhone. Ohne die Freigabe, oder wenn du es so wählst, läuft die App im Modus „Nur mein Wohnort“: Dann teilt sie nur die Zelle deines Wohnorts und deine Reisen.
- Wohnort: Du gibst beim Einrichten eine Stadt an. Die App kann aus deinen Aufenthalten der letzten 90 Tage eine Änderung vorschlagen, ändert aber nichts ohne dein Ja. Geteilt wird auch hier nur die Zelle (etwa 5 km), nie die Adresse.
- Freunde: Eine Verbindung entsteht nur durch gegenseitige Bestätigung, per QR-Code vor Ort oder per Einladungslink. Dabei tauschen die Geräte deinen Namen und einen öffentlichen Schlüssel aus. Der Einladungslink (velostats.app/nahbei/einladen#…) trägt beides samt zufälligen Kennungen hinter dem #: Diesen Teil schickt kein Browser an einen Server, auch nicht an uns — die App, mit der du den Link verschickst, sieht ihn aber wie jede Nachricht. Ist Nahbei installiert, öffnet der Link direkt die App; sonst zeigt die Seite, wie es weitergeht — sie liest die Einladung nur in deinem Browser und lädt nichts nach, auch keine Schriften. Beim Abruf der Seite (auch für die Link-Vorschau einer Nachrichten-App) sieht Cloudflare wie bei jeder Website die IP-Adresse, nie die Einladung. Namen und Spitznamen deiner Freunde speichert die App nur auf deinem Gerät; auf dem Weg dorthin steht ein Name nur im QR-Code, im Einladungslink oder verschlüsselt im Briefkasten. Du kannst die Sichtbarkeit pro Freund ausschalten oder alles pausieren (er sieht dann „teilt gerade nichts“) oder einen Freund entfernen (er erfährt es, und seine App entfernt dich ebenfalls). Du kannst eine Person auch blockieren: Nahbei trennt euch dann und nimmt von ihr keine Anfrage, keinen Code und keinen Link mehr an. Wen du blockiert hast, steht auf deinem iPhone; beim Blockieren geht zusätzlich eine Meldung an uns (siehe „Nutzungsbedingungen, Melden und Ausschluss“).
- Nutzungsbedingungen, Melden und Ausschluss: Vor der ersten Nutzung stimmst du den Nutzungsbedingungen zu (Null Toleranz für anstössige Inhalte und missbräuchliches Verhalten); die Zustimmung merkt sich nur dein iPhone. Anstössige Wörter in Namen und Reisezielen anderer blendet die App auf dem Gerät aus. Meldest du eine Person (in ihrer Ansicht oder bei einer Anfrage) oder blockierst du sie, schickt die App eine Meldung an unseren Server: den Namen der Person, wie er bei dir ankam, die Reiseziele (Stadt, Land, Tage), die sie dir gerade teilt, deinen Grund und deinen Kommentar, eine Kennung ihres öffentlichen Schlüssels (ein Teil seines SHA-256-Hashs), App-Version, Build-Nummer, iOS-Version und die zufällige Installationskennung wie beim Feedback — nicht deinen Namen, deinen Standort oder deine anderen Freunde. Dafür verlässt der gemeldete Inhalt ausnahmsweise die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung; das sagt die App vor dem Melden. Die Meldung landet wie Feedback als Eintrag im privaten GitHub-Repository, der Entwickler erhält sie per Telegram und prüft sie innerhalb von 24 Stunden. Verstösst die Person gegen die Nutzungsbedingungen, kommt ihre Schlüssel-Kennung auf eine öffentliche Sperrliste (nur Kennungen, keine Namen). Die App holt diese Liste beim Öffnen höchstens alle sechs Stunden von unserem Server — ohne Kennung und ohne Inhalt; Cloudflare sieht dabei wie bei jeder Anfrage die IP-Adresse — und entfernt ausgeschlossene Personen aus deiner Liste; steht deine eigene Kennung darauf, zieht die App alles zurück, was du geteilt hast. Meldungen ohne Netz warten auf deinem iPhone, bis die App sie senden kann.
- Was ein bestätigter Freund sieht: deinen Namen, wie du ihn beim Verbinden mitgeschickt hast; deine aktuelle Zelle (siehe „Standort“), deine Wohnort-Zelle, Stadt und Land deiner aktuellen Zelle, den Zeitpunkt der letzten Aktualisierung sowie deine laufenden und kommenden Reisen (Stadt, Land, Zelle der Stadt, Tage). Nicht: deine Adresse, deine Bewegung innerhalb der Zelle, deine anderen Freunde, die Spitznamen, die du vergibst, und Einzelheiten deiner Termine wie Titel, Notizen oder Uhrzeit. Auf der Karte in seiner App erscheinen deine Wohnort-Zelle, deine geteilten Reisen und eure Kreuzungen nur, wenn du dem zugestimmt hast (beim Einrichten oder in den Einstellungen unter „Karte“); deine aktuelle Zelle zeigt Nahbei nie auf einer Karte.
- Demo: „Demo ansehen“ zeigt Nahbei mit gespielten Freunden. Die Demo läuft nur auf deinem iPhone und nur im Speicher; sie sendet nichts, nutzt weder iCloud noch deinen Standort und ist nach „Demo beenden“ weg.
- Reisen: Du erfasst Reisen von Hand, per Einsprechen oder Tippen in der App, per Siri („Reise teilen in Nahbei“), über das Teilen-Menü (Text, Bild oder PDF, etwa eine Buchungsbestätigung; einen geteilten Link liest die App nur als Text, ohne die Seite zu laden) oder aus deinem Kalender. Buchungen liest die App auf dem Gerät (Texterkennung mit Apples Vision). Kalender liest die App nur nach deiner Freigabe und nur die von dir gewählten Kalender (Titel, Ort, Notizen und Zeiten der Termine, auf dem Gerät); sie schlägt daraus Reisen vor (Termine mit einem Ort, Flüge und Bahnfahrten, erst ab einer von dir eingestellten Entfernung vom Wohnort, standardmässig 40 km). Abgesagte Termine und abgelehnte Einladungen zählen nicht; Die App teilt nichts ohne deine Bestätigung (ein Tipp kann alle neuen Vorschläge auf einmal teilen). Verschieben sich die Termine einer geteilten Reise nur zeitlich, übernimmt die App die neuen Tage; ein neues Ziel schlägt sie als Änderung vor; sind die Termine abgesagt oder gelöscht, zieht sie die Reise zurück. Eine geteilte Reise geht verschlüsselt an alle bestätigten Freunde, für die du sichtbar bist, auch an Freunde, die später dazukommen, solange die Reise läuft oder bevorsteht. Vergangene Reisen merkt sich die App für die Karte „Deine Welt“ nur auf diesem iPhone. Nennt ein Termin nur eine Flugnummer („LX 318“), bleibt er ohne Vorschlag — ausser du schaltest „Flugnummern online nachschlagen“ ein (unten).
- Reisen einsprechen: Sprichst du deine Pläne in der App ein, erkennt dein iPhone die Sprache selbst (Apples Spracherkennung auf dem Gerät, Deutsch oder Englisch); die Aufnahme verlässt das Gerät nicht, und ist die Erkennung für die gewählte Sprache auf dem Gerät nicht verfügbar, bleibt nur das Tippen. Auch das Verstehen der Reisen (Orte, Zeiträume) passiert auf dem Gerät, wo verfügbar mit Apples Sprachmodell auf dem Gerät, sonst mit festen Regeln. Die erkannten Orte schlägt die App aber schon während des Diktats bei Apple nach (siehe „Ortsnamen“). Geteilt wird nichts, bevor du die Liste bestätigst.
- Freiwillig: Text an Claude senden. Hat die App deinen Plan nicht richtig verstanden, kannst du den erkannten oder getippten Text an Claude schicken. Das passiert nur, wenn du auf der Zustimmungs-Karte „Einverstanden, senden“ tippst; vorher zeigt dir die App den Text wörtlich, der gesendet würde, und sagt, was mitgeht und dass er an Anthropic geht. Gesendet werden dann nur dieser Text, das heutige Datum, deine Zeitzone, die Sprache der App (Deutsch oder Englisch, für die Antwort) und die Gerätekennung, die iOS Nahbei zuteilt (identifierForVendor — sie ist für alle Apps desselben Entwicklers auf diesem iPhone dieselbe), an unseren Server bei Cloudflare. Die Kennung dient nur dem Tageslimit und liegt dort in einem Zähler, der spätestens 24 Stunden nach der letzten Anfrage verfällt. Der Server reicht Text, Datum, Zeitzone und Sprache an Anthropic (Claude) weiter und gibt die Antwort zurück. Keine Namen aus der App, kein Standort, keine Kalenderdaten, keine Freunde. Wir speichern den Text nicht; wir zählen nur Aufrufe und Kosten. Anthropic verarbeitet den Text als Auftragsverarbeiter nach seinen kommerziellen Bedingungen und dem dazugehörigen Auftragsverarbeitungsvertrag (Data Processing Addendum) und verwendet Daten aus seiner API standardmässig nicht zum Training seiner Modelle; damit ist der Text dort mindestens so geschützt, wie diese Erklärung es beschreibt. Wer einen Namen einspricht, hat ihn im Text — deshalb kannst du das Transkript vorher bearbeiten.
- Freiwillig: Flugnummern online nachschlagen. Standardmässig aus. Schaltest du es unter „Kalender verwalten“ ein, fragt die App für Termine, die nur eine Flugnummer nennen („LX 318“), nach der Strecke. Gesendet werden dann nur die Flugnummer, das Datum und die Gerätekennung fürs Tageslimit (dieselbe wie beim Claude-Schritt, in einem eigenen Zähler, der ebenfalls spätestens 24 Stunden nach der letzten Anfrage verfällt) an unseren Server bei Cloudflare; der fragt den Flugplan-Dienst AeroDataBox über den API-Marktplatz API.Market nur mit Flugnummer und Datum und gibt Abflug- und Ankunftsflughafen zurück. Kein Titel, kein Ort, keine Notizen, keine Namen, kein Standort. Flugnummer, Datum und Antwort halten wir ohne Gerätekennung bis zu drei Tage vor, damit derselbe Flug nicht zweimal abgefragt wird; die App behält die Antwort höchstens sieben Tage. Schaltest du es aus, löscht die App, was sie nachgeschlagen hat.
- Ortsnamen: Damit Mitteilungen „Zürich“ statt eines Codes sagen, fragt die App Apples Geocoding-Dienst, und zwar nur mit der Mitte deiner Zelle, nie mit deiner Position; ebenso für einen Wohnort-Vorschlag und für einen Kalendertermin mit Koordinaten (jeweils die Mitte der etwa 5 km grossen Zelle). Ortsnamen schickt sie an denselben Dienst, wenn du einen Wohnort oder ein Reiseziel eingibst — getippt, über Siri, aus dem Teilen-Menü oder von Claude erkannt —, wenn du bei „Wer ist dort?“ einen Ort suchst, und beim Einsprechen oder Eintippen deiner Pläne: schon während du sprichst oder tippst, für jede erkannte Ortsangabe, bevor du etwas bestätigst (auch Zwischenstände können darunter sein). Aus Kalenderterminen gehen die Ortsangabe eines Termins ohne Koordinaten, wenn der Termin nach einer Reise aussieht, ein Reiseziel aus dem Titel („Mallorca“) und bei Flügen und Bahnfahrten die Orte der Strecke hinaus — ohne Bahnhof, Gleis oder Zug- und Flugnummer. Apple sieht dabei die Anfrage und deine IP-Adresse; wir sehen davon nichts.
- Verschlüsselung: Für jedes Freundespaar berechnen die beiden Geräte einen gemeinsamen Schlüssel (X25519, HKDF); Inhalte sind mit ChaCha20-Poly1305 Ende-zu-Ende verschlüsselt. Deine Schlüssel liegen im Schlüsselbund dieses iPhones, werden nicht in iCloud synchronisiert und ziehen nicht auf ein neues Gerät um; auch Freunde und Reisen sind vom Backup ausgenommen. Bei einem Gerätewechsel verbindest du dich mit deinen Freunden neu.
- Feedback (freiwillig): Sendest du in der App Feedback (Sprechblase oben links), überträgt die App deinen Text, die gewählte Kategorie, App-Version, Build-Nummer und iOS-Version sowie eine zufällige, pro Installation erzeugte Kennung, damit wir Fehler nachvollziehen, deine Meldungen einander zuordnen und Missbrauch begrenzen können — keinen Namen und keine Gerätekennung von Apple. Nachfragen und Änderungen an deinem Feedback kommen als Text dazu. Bilder (etwa ein Bildschirmfoto) kommen nur mit, wenn du sie selbst auswählst — verkleinert und neu als JPEG gespeichert, ohne die Metadaten des Originals. Den Diagnose-Bericht schickst du nur, wenn du ihn unter Einstellungen → Über Nahbei → „Diagnose“ ins Feedback übernimmst und sendest; er steht vorher sichtbar im Textfeld und enthält Zustände (etwa Standort-Freigabe, Mitteilungen, iCloud) und ein Protokoll der letzten 48 Stunden — wann iOS die App geweckt hat, Begegnungen, Entfernungen in ganzen Kilometern —, aber keine Orte, Zellen oder Namen; Freunde heissen darin „Freund 1, 2 …“. Das Protokoll selbst bleibt auf deinem iPhone. Das Feedback landet über unseren Server samt Kennung als Eintrag in einem privaten GitHub-Repository, das nur wir lesen; der Entwickler erhält eine Telegram-Nachricht mit deinem Text. Um dir Antworten anzuzeigen, fragt die App unseren Server beim Öffnen der App nach dem Status deiner eigenen Feedbacks (nur deren Nummern und die App-Version) und, wenn du „Bei Antworten benachrichtigen“ einschaltest, ab und zu auch im Hintergrund. Gegen Missbrauch zählt der Server Feedbacks je Kennung sowie Änderungen, Nachfragen und Bilder je IP-Adresse (gespeichert wird nicht die Adresse, nur ein Hash mit täglich wechselndem Zufallswert, der nach drei Tagen gelöscht wird); diese Zähler verfallen spätestens zwei Tage nach dem letzten Zählen.
- Fehlerberichte: Stürzt die App ab oder tritt ein Fehler auf, schickt sie automatisch einen anonymen Bericht an unseren Server: App-Version, Build-Nummer, iOS-Version, Gerätetyp (etwa „iPhone17,1“), die Stelle im Code und die Art des Fehlers, bei einem Absturz dazu die Kette der Code-Stellen, die iOS beim nächsten Start liefert — ohne Kennung, ohne Orte, ohne Namen, ohne Reisen. Das tun nur Versionen aus dem App Store und aus TestFlight auf einem echten iPhone. Der Bericht landet als Eintrag im privaten GitHub-Repository; der Entwickler erhält eine Telegram-Nachricht mit der Kurzfassung.
- Update-Hinweis: Beim Start fragt die App unseren Server, ob es eine neuere Version gibt, die du über deinen Installationsweg laden kannst. Übertragen werden nur App-Name, installierte Versionsnummer und ob die App aus dem App Store oder über TestFlight stammt — keine Kennung, keine Inhalte.
- Briefkasten in iCloud: Die verschlüsselten Einträge liegen in der öffentlichen Datenbank des Nahbei-iCloud-Containers (Apple CloudKit). Sie tragen nur Chiffrat, eine zufällige Postfach-Kennung je Freund und Richtung sowie einen Zeitstempel; eine Verbindungsanfrage über einen Einladungslink trägt zusätzlich die zufälligen Kennungen beider Seiten und den öffentlichen Schlüssel des Absenders, der Name darin ist verschlüsselt. Standort-Einträge werden bei jedem Ortswechsel überschrieben. Löschst du eine Reise, pausierst du, schaltest du die Sichtbarkeit für einen Freund aus oder entfernst du ihn, überschreibt die App ihre Einträge für ihn mit einem leeren Platzhalter; Reise-Einträge löscht sie ganz, sobald die Reise vorbei ist, Auslöser für Mitteilungen nach zwei Tagen (ein Trennen-Signal nach 30 Tagen). Apple sieht, welches iCloud-Konto wann einen Eintrag schreibt, aber weder Position noch Stadt noch Namen. Andere Nutzer der App sehen nur Chiffrat und je Eintrag eine anonyme Kennung des Erstellers, über die sich Einträge derselben Person verbinden, aber keiner Person zuordnen lassen.
- Mitteilungen: Erkennt dein Gerät eine Begegnung, meldet es das lokal und legt einen verschlüsselten Auslöser für deinen Freund ab; sein Gerät bekommt darüber eine Push-Mitteilung über Apples Push-Dienst. Der Push enthält nur Chiffrat; den Text („Tom ist gerade in deiner Gegend“) schreibt das empfangende iPhone selbst. Erinnerungen an Reisepläne sind lokale Mitteilungen. „Schreiben“ öffnet das Teilen-Menü von iOS mit einem vorbereiteten Text; er verlässt das iPhone nur über die App, die du dort wählst.
- Widget: Das Nahbei-Widget zeigt auf dem Home- und Sperrbildschirm, was die App ohnehin zeigt — etwa Namen (auch Spitznamen) von Freunden, Stadt und Tage einer Begegnung oder Kreuzung, das Ende einer Pause —, nie Koordinaten, Zellen oder deinen eigenen Standort. Die Daten dafür liegen nur auf diesem iPhone. Namen und Orte sind als vertraulich markiert; ob iOS sie auf dem gesperrten iPhone ausblendet, hängt von deinen iOS-Einstellungen ab.
- Siri und Kurzbefehle: Sprichst du eine Reise per Siri ein, verarbeitet Apple deine Sprache nach Apples Bedingungen; Nahbei wertet den erkannten Text auf dem Gerät aus, schlägt den Ortsnamen bei Apple nach (siehe „Ortsnamen“) und fragt vor dem Teilen nach. Das geht nur bei entsperrtem iPhone.
- Keine Werbung, kein Tracking: Die App enthält keine Werbe-, Tracking- oder Analyse-SDKs. Standort, Freunde und Reisen laufen ausschliesslich über Dienste von Apple; über unseren Server laufen nur die beiden freiwilligen Schritte oben (Text an Claude, Flugnummern nachschlagen), dein Feedback, Meldungen, anonyme Fehlerberichte, die Versionsabfrage, die Sperrliste und die Einladungsseite.
- App Store und TestFlight: Nahbei kommt über Apples App Store und, für Tester, über TestFlight. Absturzberichte und TestFlight-Feedback erhalten wir von Apple nur, soweit du das in iOS oder in TestFlight freigibst; dafür gelten Apples Bedingungen.
Dienste, die dabei Daten erhalten
- Apple — iCloud/CloudKit (Briefkasten für Chiffrat; dein iCloud-Konto ist deine Identität), Push-Dienst, Geocoding (Zellmitten und Ortsnamen), Apple Karten (die Kartenausschnitte, die du bei „Reisen“ auf der Karte ansiehst), Siri (nur wenn du sie benutzt) sowie App Store und TestFlight. Spracherkennung und Sprachmodell laufen auf dem Gerät.
- Cloudflare — betreibt unsere Server (Cloudflare Workers) und sieht bei jeder Anfrage deine IP-Adresse: bei Feedback, Meldungen, Fehlerberichten, der Versionsabfrage und dem Abruf der Sperrliste, bei den freiwilligen Schritten „Text an Claude senden“ (Text, Datum, Zeitzone, Sprache und Gerätekennung; weitergereicht werden nur Text, Datum, Zeitzone und Sprache) und „Flugnummern online nachschlagen“ (Flugnummer, Datum und Gerätekennung; weitergereicht werden nur Flugnummer und Datum) sowie beim Abruf der Seiten unter velostats.app, auch der Einladungsseite — nie die Einladung selbst.
- Anthropic (Claude) — nur beim Claude-Schritt: der gesendete Text mit Datum, Zeitzone und Sprache, ohne Gerätekennung und ohne deine IP-Adresse. Anthropic verarbeitet ihn als Auftragsverarbeiter (kommerzielle Bedingungen samt Data Processing Addendum), trainiert damit standardmässig keine Modelle und schützt ihn mindestens so wie hier beschrieben.
- AeroDataBox (Flugplan-Dienst, abgefragt über den API-Marktplatz API.Market; die App nennt die Quelle „Flugdaten: AeroDataBox“) — nur mit „Flugnummern online nachschlagen“: Flugnummer und Datum, ohne Gerätekennung, ohne IP-Adresse von dir.
- GitHub (privates Repository des Entwicklers) — dein Feedback samt Installationskennung und Bildern, die du anhängst, Meldungen und die anonymen Fehlerberichte.
- Telegram — Benachrichtigungen an den Entwickler: bei neuem oder geändertem Feedback und bei Nachfragen mit deinem Text, bei Meldungen mit ihrem Inhalt, bei Fehlerberichten mit der Kurzfassung, bei E-Mails an support@velostats.app mit Absender und Betreff.
Sonst niemand. Auf die Inhalte der verschlüsselten Einträge haben wir keinen Zugriff.
Diese Website (velostats.app)
Für die Seiten unter velostats.app/nahbei gilt: keine Cookies ausser dem technisch notwendigen Sprachwahl-Cookie (DE/EN), keine Tracker, keine Analyse-Dienste, und die Seiten laden nichts von anderen Servern nach, auch keine Schriften. Die Website läuft auf Cloudflare Workers. Was du per E-Mail an support@velostats.app schickst, wird ausschliesslich zur Beantwortung deiner Anfrage verwendet und nach spätestens 90 Tagen automatisch gelöscht; über neue Mails wird der Entwickler per Telegram benachrichtigt (Absender und Betreff), sonst geht nichts an Dritte.
Deine Daten löschen
In der App: Einstellungen → „Alle meine Daten löschen“. Das trennt dich von allen Freunden (sie erfahren es), löscht alles, was Nahbei für dein iCloud-Konto im Briefkasten abgelegt hat, und alle Daten von Nahbei auf deinem iPhone samt Schlüsseln; danach beginnt die App wie neu installiert. Damit deine Freunde von der Trennung erfahren, bleibt je Freund ein verschlüsseltes Trennen-Signal ohne Namen, Ort oder Reise bis zu 30 Tage liegen und wird dann von Nahbei entfernt, sofern die App noch installiert ist. Feedback und Meldungen, die du gesendet hast, liegen beim Entwickler — schreib uns, wenn wir sie löschen sollen.
Löschst du nur die App (oder nutzt du eine Version vor 1.0.0), entferne vorher deine Freunde in der App: Dann überschreibt die App ihre Einträge im Briefkasten für jeden von ihnen mit einem leeren Platzhalter. Danach die App löschen — Freunde, Schlüssel, Reisen und Verlauf sind vom Gerät entfernt. Standort- und Kalenderzugriff kannst du jederzeit in den iOS-Einstellungen entziehen. Löschst du die App, ohne Freunde vorher zu entfernen, bleiben deine letzten verschlüsselten Einträge stehen, lesbar nur für die Freunde, die du bestätigt hattest; Nahbei wertet einen Standort nach sieben Tagen nicht mehr aus, einen im Modus „Nur mein Wohnort“ geteilten Wohnort nach 60 Tagen und eine Reise nach ihrem Ende. Installierst du Nahbei mit demselben iCloud-Konto neu, bietet die App an, diese Einträge zu entfernen („Alte Installation entfernen“). Für Fragen oder Auskunft: support@velostats.app.
Verantwortlich
David Gertis
support@velostats.app